Neues TK-Angebot
Die Techniker Krankenkasse (TK) geht neue Wege in der medizinischen Versorgung zu Ihrem Vorteil:
Für alle TK-Mitglieder, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk benötigen, wurde ein ganzheitliches und gut aufeinander abgestimmtes Behandlungskonzept mit modernsten Therapiemethoden entwickelt. Exklusive Verträge mit erstklassigen Leistungsanbietern aus dem Bereich der Endoprothetik sichern medizinische Versorgung auf höchstem Niveau und bürgen für Qualität.Zentraler Ansatzpunkt ist eine phasenübergreifende Versorgung. Am Anfang steht eine Patientenschulung, in der sie eine exakte Beschreibung des Behandlungsablaufs erhalten. Sie werden detailliert über das Krankheitsbild aufgeklärt, erlernen erste krankengymnastische Übungen und erhalten Informationen zum Thema Eigenblutspende. Wenn möglich, wird eine präoperative Gangschule durchgeführt.
Alle Vorbereitungen und die Operation selbst erfolgen in ausgewählten und spezialisierten Krankenhäusern. Die anschließende Rehabilitation kann stationär und/oder ambulant wohnortnah – erfolgen.
Sie profitieren somit durch eine optimale Versorgung, kürzere Klinikaufenthalte und Rehabilitationsmöglichkeiten häufig ganz in Ihrer Nähe.
Das medizinische Leistungspaket
Die von uns ausgewählten Kliniken bieten Leistungen an, die über den normalen Standard hinausgehen.
Dazu gehören:
- Intensive Vorbereitung auf die Operation durch ein interdisziplinäres Ärzte- und Therapeutenteam.
- Gezieltes krankengymnastisches Training zur Stärkung der Muskulatur und schnelleren Mobilisation nach der Operation.
- Qualitätsgesicherte Operation unter Verwendung hochwertiger Hüft- und Kniegelenksendoprothesen.
- Stationäre oder ambulante Rehabilitation in Einrichtungen von ausgewählten Vertragspartnern.
- Regelmäßige kostenlose Nachuntersuchungen in einem Zeitraum von zehn Jahren zur Überprüfung des Behandlungserfolgs.
Wann ist der Eingriff notwendig?
Der Einsatz eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks ist ein routinemäßiger Eingriff, der vorgenommen wird, wenn alle anderen Möglichkeiten der Behandlung ausgeschlossen sind. Häufigster Grund für den Einsatz eines künstichen Gelenks ist die sogenannte Arthrose.
Dabei handelt es sich um eine Veränderung oder Schädigung am Knorpelüberzug der Gelenke. Im Endstadium ist der Knorpel vollständig verschwunden und die Knochen reiben direkt und schmerzhaft aufeinander.
Schon im Frühstadium ist eine Arthrose an Merkmalen wie Gelenkschmerzen und -geräuschen, Bewegungseinschränkungen, Morgensteifigkeiten und insbesondere Achsfehlstellungen der Beine erkennbar.
Ihre Pluspunkte
Kurze Wartezeiten:
Das Krankenhaus ist verpflichtet, einen Operationstermin innerhalb von sechs bis acht Wochen anzubieten. Bei Patienten mit einer Eigenblutspende kann eine zehnwöchige Frist medizinisch notwendig sein.
Koordination:
Sie erhalten eine Behandlung "aus einem Guss'; durch ein aufeinander abgestimmtes Behandlungskonzept mit ausgewählten Krankenhäusern, Rehakliniken und ambulanten Rehazentren.
Garantie:
Sie erhalten eine zehnjährige Garantie auf den festen Sitz des künstlichen Hüft- oder Kniegelenks sofern nicht aufgrund von Unfällen, Infektionen oder anderen Erkrankungen Lockerungen eintreten.
Information:
Sie erhalten einen Patientenpass mit genauen Angaben über die eingesetzte Hüft- oder Knieendoprothese. Selbstverständlich wird nur Material implantiert, das die strengen Qualitätskriterien für Medizinprodukte erfülIt.
Weitere Vorteile
Ihre Teilnahme ist absolut freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden.
Es entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten. Die gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen müssen wie bei allen anderen Behandlungen entrichtet werden.
Ihre freie Arztwahl wird nicht beschnitten.
Rehabilitationsberater der TK
Folgenschwere Erkrankungen erfordern neben bester Versorgung auch rasches Handeln und zielgerichtete Aktivitäten, um drohenden Schäden vorzubeugen oder eingetretene Beeinträchtigungen zu minimieren. Sie erhalten als TK-Versicherte schnelle und unbürokratische Hilfe durch unsere speziell ausgebildeten Rehabilitationsberater.
Ihr persönlicher Rehabilitationsberater gibt Ihnen Auskunft über Leistungen anderer Sozialleistungsträger, stellt für Sie gern notwendige Kontakte und Verbindungen her und sorgt in Abstimmung mit Ihnen und Ihrem Behandlern für einen reibungslosen Behandlungsverlauf.
Teilnahmevoraussetzungen
Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, damit TK-Versicherte an diesem ganzheitlichen Behandlungskonzept teilnehmen können:
Es muss eine ärztliche Indikation für die Implantationeiner Hüft- oder Knieendoprothese vorliegen. Sie müssen ein Krankenhaus aufsuchen, das mit der TK eine vertragliche Vereinbarung hat.
Ihr behandelnder Krankenhausarzt muss Ihnen eine Teilnahmeerklärung zur Unterschrift vorlegen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben.